Home Navigationspfeil Wasser-Verschmutzung

Glyphosat

Akten belegen: das Agrarministerium bereitete den Schritt lange vor. Ohne das deutsche JA hätte es keine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung gegeben - SZ, 29.11.2017. Ämter wegen Betrugs angezeigt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) seien der Körperverletzung, des Betrugs und des Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz verdächtig - TAZ, 4.12.2017.
Glyphosat schaltet die Natur so effizient aus wie kein anderes Pestizid - TAZ, 2.12.2017.

Nitrat - Gefahr für's Trinkwasser


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Die Bundesregierung geht davon aus, dass knapp ein Drittel der Messstellen im Bundesgebiet zu hohe Nitratwerte ausweisen, die EU hat Deutschland deshalb verklagt. Aus Sicht der Wasserversorger ist die Lage jedoch noch deutlich schlechter. Das ergibt sich aus Daten des Umweltbundesamtes, die für die Unternehmen entscheidend sind. Sie zeigen, dass in fast allen von 402 deutschen Kreisen oder kreisfreien Städten zu viel gedüngt wird.
Das neue Düngerecht scheint kaum geeignet, die hohe Nitratbelastung zu senken - SZ, 6.8.2017


Angaben in Milligramm Nitrat pro Liter - SZ-Grafik Quelle: Umweltbundesamt

Müll verwest nicht

Plastiktüten, Ohrenstäbchen, Luftballonreste, Flaschendeckel: Beim Küstenputztag in Meldorf an der Nordsee sammeln die Menschen Müll auf, mit dem die Natur allein nicht fertigwerden kann - SZ, 16.9.2017

Plastikfasern weltweit im Trinkwasser

Praktisch überall auf der Welt enthält Leitungswasser ganz bestimmte Fasern. Das zeigt eine Studie der gemeinnützigen 'OrbMedia'. Das Ergebnis bezeichnen Experten als dramatisch - N24, 7.9.2017

Toxikologie: Vorsicht, Trinkwasser!

Seit Jahrzehnten gelangen nicht abbaubare Perfluorcarbone in die Umwelt. Hohe Blutkonzentrationen von PFC könnten Krebs auslösen, das Immunsystem schwächen und zu Fortpflanzungsstörungen führen. Wir nehmen PFC nicht nur mit dem Trinkwasser auf, sondern auch über Nahrungsmittel und Konsumprodukte - Spektrum der Wissenschaft, 20.7.2017

Gülle-Gefahr

In der Region Landshut/Bayern - aber nicht nur da! - wird das Trink-Rohwasser wegen der intensiven Landwirtschaft immer schlechter. Es ist Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass so gewirtschaftet wird, dass das Grundwasser nicht kontaminiert wird. Der Zweckverbandeschef Hanz Weinzierl hält den Wasserpakt auf freiwilliger Basis zwischen Landesregierung und Bauern für einen Offenbarungseid der Politik - SZ, 5.7.2017

Grundwasser-Verschmutzung

Pro Hektar und Jahr werden 100 Kilogramm Stickstoff mehr ausgebracht, als die Pflanzen aufnehmen können. Oder anders ausgedrückt: Allein der Stickstoffüberschuss entspricht in Deutschland einer Menge von 250.000 Lkw-Ladungen an Stickstoffdünger – jedes Jahr! - TAZ, 6.1.2017

► Mehr als 1400 Ackergifte im Einsatz. Das Umweltbundesamt hat nach eigener Aussage keinen Zugriff auf wichtige Informationen. Pestizideinsatz der Bauern unterliegt so gut wie keiner Kontrolle - SZ, 24.3.2017

Arzneimittelreste verunreinigen die Flüsse - ► dlf, 13.1.2017

Zeitbombe Trinkwasser - Kontext, 4.5.2016

Mikroplastik auf der Haut - TAZ, 6.1.2017

Rhein durch Mikroplastik in Gefahr

Winzige Plastikteile belasten den Fluss - Handelsblatt, 8.12.15

Kali & Salz verseucht Grund- und Trinkwasser

Seit 1901 leitet der Dünger- und Salzkonzern K+S jährlich Millionen Liter salzhaltige Abwässer aus Kaliproduktion und Kalihalden in Werra und Weser und verseucht Trink- und Grundwasser. Das soll erst 2075 aufhören. Das Umweltbundesamt überlässt Kali + Salz nach dem Bergrecht freie Entscheidung über den Umgang mit dem 'Restsalz'. - BBU-Rundbrief Nr. 1050, 30.1.14



RAG will leere Zechen fluten

Im Saarland will der Bergbaukonzern RAG leere Zechen fluten. Um die Kohle abbauen zu können, musste permanent eindringendes Grundwasser aus den Gruben abgepumpt werden. Auch jetzt laufen die Pumpen weiter. Weil das teuer ist, will der Bergbaukonzern RAG sie abstellen und die Stollen volllaufen lassen. Bei Flutung der Zechen besteht aber die Gefahr, dass Gifte wie z.B. die Chlorverbindung PCB - bis 1984 wurden tausende Tonnen Hydrauliköl mit der giftigen Chlorverbindung PCB eingesetzt - und Gifte aus eingelagertem Sondermüll - ins Grund- bzw. Trinkwasser gelangen - TAZ, 21.1.15