Home Navigationspfeil Wasser-Verschmutzung

Antibiotika-resistente Bakterien im geklärten Wasser

Multi-resistente gram-negative Bakterien (MRGN) nun auch in Gewässern in Niedersachsen nachgewiesen. Diese breiten sich vor allem über das Abwasser aus Kliniken oder aus Ställen über die Gülle auch in der Umwelt aus und können zu schwerwiegenden Erkrankungen führen können. Antibiotika-Experte Tim Eckmanns vom Robert-Koch-Institut: "Die Erreger sind anscheinend in der Umwelt angekommen und das in einem Ausmaß, das mich überrascht." 'Auf der Spur der Superkeime' - PANORAMA, 6.2.2018

Jährlich werden 131.000 Tonnen Antibiotika bei Tieren eingesetzt, etwa doppelt so viel wie bei Menschen, Tendenz steigend. Auch die letzten, sog. Reserve-Antibiotika werden schon für die Tiermast eingesetzt. 2050 werden wohl über 10 Mio. Menschen jährlich sterben, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken. Bei staatlichen Kontrollen in deutschen Supermärkten befanden sich auf 66% der Hähnchenfleisch- und auf 42,5% der Putenfleischproben resistente Keime. Siehe Fleischatlas - BUND, Seite 32. Viele weitere hochinteressante Themen hier.
Dazu kommt noch Gülle-Import aus den Niederlanden - deutschlandfunkkultur, 5.10.2016
und - Westdeutsche Zeitung, 6.1. 2017

Immer noch mehr Ackerland in Mittel- und Nordbaden PFC-verseucht - RP Karlsruhe, 3.2.2018 - Schwäbisches Tagblatt, 3.2.2018

ALDI und Wasserwirtschaft ziehen die Glyphosat-Bremse

Zeichen gegen Alleingang von CSU-Minister. Wird ALDI zum Schrittmacher bei der Durchsetzung neuer, privatwirtschaftlicher Produktionsstandards jenseits der gesetzlichen Forderungen? Bei der Gentechnik-freien Fütterung war Aldi ein solcher Anstoß schon einmal gelungen - Wasser-Blog, 21.12.2017.

Glyphosat

Akten belegen: das Agrarministerium bereitete den Schritt lange vor. Ohne das deutsche JA hätte es keine Verlängerung der Glyphosat-Zulassung gegeben - SZ, 29.11.2017. Ämter wegen Betrugs angezeigt. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) seien der Körperverletzung, des Betrugs und des Verstoßes gegen das Urheberrechtsgesetz verdächtig - TAZ, 4.12.2017.
Glyphosat schaltet die Natur so effizient aus wie kein anderes Pestizid - TAZ, 2.12.2017.

Nitrat - Gefahr für's Trinkwasser


Nitratkarte_300.jpg

Die Bundesregierung geht davon aus, dass knapp ein Drittel der Messstellen im Bundesgebiet zu hohe Nitratwerte ausweisen, die EU hat Deutschland deshalb verklagt. Aus Sicht der Wasserversorger ist die Lage jedoch noch deutlich schlechter. Das ergibt sich aus Daten des Umweltbundesamtes, die für die Unternehmen entscheidend sind. Sie zeigen, dass in fast allen von 402 deutschen Kreisen oder kreisfreien Städten zu viel gedüngt wird.
Das neue Düngerecht scheint kaum geeignet, die hohe Nitratbelastung zu senken - SZ, 6.8.2017


Angaben in Milligramm Nitrat pro Liter - SZ-Grafik Quelle: Umweltbundesamt



Gülle-Import aus den Niederlanden - deutschlandfunkkultur, 5.10.2016 - Westdeutsche Zeitung, 6.1.2017

Müll verwest nicht

Plastiktüten, Ohrenstäbchen, Luftballonreste, Flaschendeckel: Beim Küstenputztag in Meldorf an der Nordsee sammeln die Menschen Müll auf, mit dem die Natur allein nicht fertigwerden kann - SZ, 16.9.2017

Plastikfasern weltweit im Trinkwasser

Praktisch überall auf der Welt enthält Leitungswasser ganz bestimmte Fasern. Das zeigt eine Studie der gemeinnützigen 'OrbMedia'. Das Ergebnis bezeichnen Experten als dramatisch - N24, 7.9.2017

Toxikologie: Vorsicht, Trinkwasser!

Seit Jahrzehnten gelangen nicht abbaubare Perfluorcarbone in die Umwelt. Hohe Blutkonzentrationen von PFC könnten Krebs auslösen, das Immunsystem schwächen und zu Fortpflanzungsstörungen führen. Wir nehmen PFC nicht nur mit dem Trinkwasser auf, sondern auch über Nahrungsmittel und Konsumprodukte - Spektrum der Wissenschaft, 20.7.2017

Gülle-Gefahr

In der Region Landshut/Bayern - aber nicht nur da! - wird das Trink-Rohwasser wegen der intensiven Landwirtschaft immer schlechter. Es ist Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass so gewirtschaftet wird, dass das Grundwasser nicht kontaminiert wird. Der Zweckverbandeschef Hanz Weinzierl hält den Wasserpakt auf freiwilliger Basis zwischen Landesregierung und Bauern für einen Offenbarungseid der Politik - SZ, 5.7.2017

Grundwasser-Verschmutzung

Pro Hektar und Jahr werden 100 Kilogramm Stickstoff mehr ausgebracht, als die Pflanzen aufnehmen können. Oder anders ausgedrückt: Allein der Stickstoffüberschuss entspricht in Deutschland einer Menge von 250.000 Lkw-Ladungen an Stickstoffdünger – jedes Jahr! - TAZ, 6.1.2017

Mehr als 1400 Ackergifte im Einsatz

Das Umweltbundesamt hat nach eigener Aussage keinen Zugriff auf wichtige Informationen. Pestizideinsatz der Bauern unterliegt so gut wie keiner Kontrolle - SZ, 24.3.2017

Arzneimittelreste verunreinigen die Flüsse - ► dlf, 13.1.2017

PFC-verseuchte Ackerböden

Schlämme aus der Papierherstellung zu Kompost verarbeitet - SWR, 15.9.2016

Zeitbombe Trinkwasser - Kontext, 4.5.2016

Mikroplastik auf der Haut - TAZ, 6.1.2017

Rhein durch Mikroplastik in Gefahr

Winzige Plastikteile belasten den Fluss - Handelsblatt, 8.12.15

Kali & Salz verseucht Grund- und Trinkwasser

Seit 1901 leitet der Dünger- und Salzkonzern K+S jährlich Millionen Liter salzhaltige Abwässer aus Kaliproduktion und Kalihalden in Werra und Weser und verseucht Trink- und Grundwasser. Das soll erst 2075 aufhören. Das Umweltbundesamt überlässt Kali + Salz nach dem Bergrecht freie Entscheidung über den Umgang mit dem 'Restsalz'. - BBU-Rundbrief Nr. 1050, 30.1.14



RAG will leere Zechen fluten

Im Saarland will der Bergbaukonzern RAG leere Zechen fluten. Um die Kohle abbauen zu können, musste permanent eindringendes Grundwasser aus den Gruben abgepumpt werden. Auch jetzt laufen die Pumpen weiter. Weil das teuer ist, will der Bergbaukonzern RAG sie abstellen und die Stollen volllaufen lassen. Bei Flutung der Zechen besteht aber die Gefahr, dass Gifte wie z.B. die Chlorverbindung PCB - bis 1984 wurden tausende Tonnen Hydrauliköl mit der giftigen Chlorverbindung PCB eingesetzt - und Gifte aus eingelagertem Sondermüll - ins Grund- bzw. Trinkwasser gelangen - TAZ, 21.1.15