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Grundwasser-Verschmutzung

Pro Hektar und Jahr werden 100 Kilogramm Stickstoff mehr ausgebracht, als die Pflanzen aufnehmen können. Oder anders ausgedrückt: Allein der Stickstoffüberschuss entspricht in Deutschland einer Menge von 250.000 Lkw-Ladungen an Stickstoffdünger – jedes Jahr! - TAZ, 6.1.2017

► Mehr als 1400 Ackergifte im Einsatz. Das Umweltbundesamt hat nach eigener Aussage keinen Zugriff auf wichtige Informationen. Pestizideinsatz der Bauern unterliegt so gut wie keiner Kontrolle - SZ, 24.3.2017

Arzneimittelreste verunreinigen die Flüsse - ► dlf, 13.1.2017

Zeitbombe Trinkwasser - Kontext, 4.5.2016

Mikroplastik auf der Haut - TAZ, 6.1.2017

Rhein durch Mikroplastik in Gefahr

Winzige Plastikteile belasten den Fluss - Handelsblatt, 8.12.15

Kali & Salz verseucht Grund- und Trinkwasser

Seit 1901 leitet der Dünger- und Salzkonzern K+S jährlich Millionen Liter salzhaltige Abwässer aus Kaliproduktion und Kalihalden in Werra und Weser und verseucht Trink- und Grundwasser. Das soll erst 2075 aufhören. Das Umweltbundesamt überlässt Kali + Salz nach dem Bergrecht freie Entscheidung über den Umgang mit dem 'Restsalz'. - BBU-Rundbrief Nr. 1050, 30.1.14



RAG will leere Zechen fluten

Im Saarland will der Bergbaukonzern RAG leere Zechen fluten. Um die Kohle abbauen zu können, musste permanent eindringendes Grundwasser aus den Gruben abgepumpt werden. Auch jetzt laufen die Pumpen weiter. Weil das teuer ist, will der Bergbaukonzern RAG sie abstellen und die Stollen volllaufen lassen. Bei Flutung der Zechen besteht aber die Gefahr, dass Gifte wie z.B. die Chlorverbindung PCB - bis 1984 wurden tausende Tonnen Hydrauliköl mit der giftigen Chlorverbindung PCB eingesetzt - und Gifte aus eingelagertem Sondermüll - ins Grund- bzw. Trinkwasser gelangen - TAZ, 21.1.15